ERP- und CRM-Beratung in Bremen, Bremerhaven und Niedersachsen.
Zu mir kommen Geschäftsführer aus zwei Gründen. Entweder reißt das ERP-Projekt seit Monaten Termine, die Kosten laufen, und intern spricht keiner mehr aus, woran es liegt. Oder die Auswahl eines neuen Systems steht an, und jede Empfehlung auf dem Tisch stammt von jemandem, der an der Entscheidung verdient.
Mein Büro steht in Osterholz-Scharmbeck, eine gute halbe Stunde nördlich von Bremen und eine knappe Stunde von Bremerhaven. Die meisten meiner Mandate liegen im Umkreis von neunzig Minuten, von Oldenburg bis Hannover. Ich arbeite unabhängig und anbieterneutral: keine Lizenzen, keine Provision, keine Implementierung. Für Hamburg und die Metropolregion gibt es eine eigene Seite.
Welche Förderung 2026 in Bremen und Niedersachsen wirklich noch läuft ↓
Was ich mache, wenn ein ERP- oder CRM-Projekt in Bremen aus dem Ruder läuft.
In beiden Fällen mache ich im Kern dasselbe. Ich sitze auf Ihrer Seite des Tisches und steuere. Ich schraube nicht selbst. Das mache ich auf vier Arten.
Eskalationsmanagement
Wenn der Go-Live kippt und intern niemand mehr ausspricht, was alle wissen. Ich sortiere in wenigen Tagen, woran es wirklich hängt, und Sie bekommen einen Lagebericht, den Sie Ihren Gesellschaftern oder Ihrer Bank vorlegen können. Mehr →
Systemauswahl & Zweitmeinung
Angebote vergleichbar machen, bevor Sie sich festlegen. Zwölf Jahre lang habe ich auf der Anbieterseite gesessen. Ich weiß, wie so ein Angebot kalkuliert wird, weil ich es selbst kalkuliert habe. Mehr →
Interim-Projektleitung
Jemand auf Ihrer Seite, der die Sprache des Dienstleisters spricht und Termine hält. Mehr →
KI-Bereitschaft prüfen
Bevor investiert wird: Taugen Daten und Prozesse überhaupt dafür. Meistens lautet die Antwort noch nicht. Mehr →
Ein Mandat aus der Region, anonymisiert.
Anbieterneutrale Vorauswahl ERP/CRM.
Mittelständler vor der Ablösung des Altsystems. Drei Anbieter sollten anbieterneutral und strukturiert bewertet werden: Dynamics 365, Salesforce und Odoo. Meine Rolle: Anforderungsklärung, Bewertungsmatrix, Steuerung der Auswahlworkshops, Empfehlung an den Beirat.
Ergebnis: Eine begründete Entscheidung mit dokumentierter Bewertungsmatrix, nachvollziehbar für den Beirat, ohne Lock-in und ohne Provisionsinteresse.
Namen, Branchendetails und Kennzahlen wurden verfremdet. Weitere Mandate ansehen →
Warum ich die neunzig Minuten für wichtig halte.
Die Arbeit passiert vor Ort.
Der Reality Check ist mein Einstiegsformat, drei Tage, davon zwei in Ihrem Haus, mit Geschäftsführung, Fachbereich und IT am selben Tisch. Wer wem widerspricht und wer schweigt, sehen Sie in einer Videokonferenz nicht. Dort liegt aber meistens das Problem.
Kurzfristig heißt hier wirklich kurzfristig.
Wenn ein Go-Live kippt, zählen Tage. Aus der Region heraus lässt sich ein Termin in derselben Woche einrichten, ohne dass jemand eine Reise planen muss.
Ich kenne die Häuser hier.
Zwölf Jahre als Geschäftsführer eines Microsoft-Partners im Norden. Ich weiß, welche Systemhäuser in dieser Region wie arbeiten, wo sie stark sind und wo sie in Angeboten gern Lücken lassen.
Und wo die Postleitzahl völlig egal ist.
Angebote lesen, Bewertungsmatrizen bauen, Lageberichte schreiben, Statusrunden moderieren. Dafür brauche ich keinen Konferenzraum, und Sie sollen dafür keine Anfahrt bezahlen. Deshalb arbeite ich deutschlandweit: die Workshop-Tage vor Ort, der Rest remote. Wenn Sie in Stuttgart oder Leipzig sitzen und diese Seite gefunden haben, ist das kein Ausschlusskriterium. Es ändert nur die Reisekostenzeile.
Ein Wort zum Wettbewerb, weil Sie beim Suchen darüber stolpern werden. Geben Sie ERP-Beratung Bremen bei Google ein, oder CRM-Beratung Bremen, CRM-Systeme Bremen, ERP-Beratung Bremerhaven, ERP-Beratung Niedersachsen. Was zurückkommt, ist fast immer ein Hersteller, ein Partner dieses Herstellers, eine Agentur oder ein Branchenverzeichnis. Alle können gute Arbeit machen, neutral sind sie in Ihrer Auswahl trotzdem nicht, weil sie an dem verdienen, was am Ende dabei herauskommt. Das ist kein Vorwurf, das ist Mechanik.
Die wirklich unabhängigen Häuser arbeiten dafür bundesweit und kommen für ein Vorgespräch nicht eben vorbei. Ich arbeite hier außerdem nicht anonym. Wenn ich einem Geschäftsführer in Achim etwas Falsches erzähle, weiß das ein Jahr später sein Kollege in Verden.
Warum ich bei CRM-Systemen in Bremen zuerst nach dem Wozu frage.
Der Reflex ist fast immer derselbe. Der Vertrieb will bessere Übersicht, jemand holt drei Demos, alle drei sehen gut aus, und danach wird über Nutzerpreise verhandelt. Nur hat in diesem Ablauf niemand die Frage gestellt, die vorn hingehört: Wozu.
Was soll in zwei Jahren messbar besser sein. Kürzere Angebotsdurchlaufzeit. Weniger Nacharbeit im Service. Eine Pipeline, der die Geschäftsführung glaubt. Ohne diese Antwort kaufen Sie eine Oberfläche, in die Ihre Leute Daten eintragen, ohne zu wissen, wofür.
Im produzierenden Mittelstand und im technischen Handel kommt ein zweiter Punkt dazu, den Anbieter selten von sich aus ansprechen. Ein CRM hängt bei Ihnen am ERP. Artikel, Preise, Konfigurationen, Servicehistorie, und je nach Haus auch der Wareneingang, das Streckengeschäft oder die EDI-Anbindung an Ihre größten Kunden. Die Frage ist deshalb nie nur, welches CRM das schönere ist, sondern was die Verbindung zwischen beiden über fünf Jahre kostet und wer sie pflegt, wenn eine Seite ein Update bekommt. Deshalb prüfe ich ERP und CRM in einem Zug. Zwei Systeme, eine Entscheidung.
Liegen die Angebote schon auf dem Tisch: Systemauswahl und Zweitmeinung →
Wo ich regelmäßig bin, von Bremerhaven bis Hannover.
Stadt und Umland
Meine Haustür: Bremen, Delmenhorst, Osterholz-Scharmbeck, Achim, Verden, Syke. Viel Großhandel, Logistik und Ernährungswirtschaft, und fast überall ein ERP, das älter ist als die Leute, die es bedienen.
Seestadt und Unterweser
Hafenlogistik, Fisch- und Lebensmittelverarbeitung, Offshore-Wind und Zulieferer in Bremerhaven, Nordenham, Cuxhaven und im Landkreis Cuxhaven. Von Osterholz-Scharmbeck aus eine knappe Stunde über die A27. Für Bremerhavener Unternehmen läuft die Beratungsförderung des Landes Bremen über die BIS.
Nordwesten
Viel Maschinenbau und Ernährungswirtschaft mit gewachsenen Altsystemen: Oldenburg, Cloppenburg, Vechta, Diepholz, Nienburg, Rotenburg an der Wümme.
Mitte und Westen
Hannover, Osnabrück, Braunschweig, Celle: planbar über die Bahn oder die A1 und A27, deshalb auch für Termine an einem einzelnen Tag machbar. Für Niedersachsen gilt überall dasselbe: keinen Digitalbonus mehr einrechnen, dafür die Wirtschaftsförderung im Landkreis fragen.
Metropolregion
Tagesreisen ohne Übernachtung: Hamburg, Buxtehude, Stade, Lüneburg, Winsen an der Luhe. Was in Hamburg anders ist, vom Markt bis zur Förderung, steht auf der Seite zur ERP- und CRM-Beratung in Hamburg.
Alles darüber hinaus geht auch. Workshops vor Ort, der Rest remote, Reisekosten transparent ausgewiesen.
Fördermittel für ERP- und CRM-Beratung in Bremen und Niedersachsen 2026.
Zwei Dinge vorweg, weil sie im Netz kaum jemand sagt.
Erstens: Der Antrag muss vor der Beauftragung raus. Nicht vor Projektbeginn, sondern vor Ihrer Unterschrift unter den Beratungsvertrag. Daran scheitert es in der Praxis am häufigsten, weil an Förderung meistens erst gedacht wird, wenn der Vertrag schon liegt.
Zweitens: Den Digitalbonus in Niedersachsen gibt es nicht mehr. Beim Digitalbonus.Niedersachsen sind seit dem 1. Januar 2022 keine Anträge mehr möglich, der Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ ist mit Ablauf des 31. Dezember 2025 außer Kraft getreten. Zum Stand September 2026 weist die NBank kein Nachfolgeprogramm aus. Beworben wird er trotzdem weiter. Wenn in einem Angebot eine Förderung aus diesem Topf eingerechnet ist, lesen Sie das ganze Angebot noch einmal langsam.
Was 2026 tatsächlich läuft
Beratungsförderung Digitalisierung und Arbeit 4.0
Bis zu 50 Prozent der externen Beratungskosten, höchstens 5.000 Euro je Projekt, über die Bremer Aufbau-Bank, für Bremerhaven über die BIS. Voraussetzung ist ein Sitz im Land Bremen. Prozessoptimierung und Change-Management sind ausdrücklich gefördert, also genau das, was vor einer Systementscheidung ansteht.
Quelle: BAB und Förderdatenbank des Bundes, Stand August 2026.
Digitaler Mittelstand KI
Neu seit April 2026, Laufzeit bis 2027, Landesbudget 1 Million Euro, bis zu 17.000 Euro je Projekt über BAB und BIS. Ob reine Beratungsleistungen darunterfallen, geht aus der Pressemitteilung des Senats vom 1. April 2026 nicht hervor, das klärt die BAB.
BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU
Der Fördersatz hängt vom Standort der Betriebsstätte ab, und genau da wird es für unsere Region interessant. Im Land Bremen sind es 50 Prozent der Beratungskosten, höchstens 1.750 Euro. In den Landkreisen Osterholz, Verden, Rotenburg und Cuxhaven sind es 80 Prozent und höchstens 2.800 Euro, weil diese Kreise zur Förderregion Lüneburg zählen. Gerechnet wird auf höchstens 3.500 Euro Beratungskosten, deshalb die Deckel. Die Begleitung bei der Einführung neuer IT-Systeme ist ausdrücklich förderfähig, Beratung zu Produkten, die der Berater selbst verkauft, ausdrücklich nicht. Der Berater muss beim BAFA registriert sein. Ob das für Ihren Antrag passt, klären wir im Erstgespräch, bevor Sie etwas einreichen. Die Richtlinie ist bis zum 31. Dezember 2026 befristet.
Quelle: Förderrichtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums in der Fassung vom 12. Dezember 2024, Bundesanzeiger. Ob Ihr Kreis zur Region Lüneburg zählt, bestätigt Ihnen die BAFA vor der Antragstellung.
Niedersachsen: fragen Sie zusätzlich Ihre Wirtschaftsförderung
Es gibt Landesmittel, die nicht Sie beantragen, sondern Ihre örtliche Wirtschaftsförderung. Was davon bei Ihnen im Kreis ankommt, ist von Ort zu Ort verschieden. Ein Anruf dort kostet zehn Minuten und ist der einzige verlässliche Weg zu dieser Frage. Kostenfreie Angebote für kleine und mittlere Unternehmen gibt es außerdem beim Mittelstand-Digital Zentrum Bremen-Oldenburg, getragen vom Bund. Daran verdiene ich nichts, deshalb sage ich es Ihnen.
Was ich dabei nicht mache
Ich beantrage keine Fördermittel und berate nicht zu Fördermitteln. Ich sage Ihnen, wo Sie fragen müssen und in welcher Reihenfolge. Bei der BAFA-Förderung ist Fördermittelberatung sogar ausdrücklich vom Förderzweck ausgenommen.
Wie klein ein Zuschuss gegen das Gesamtbudget ist: Was eine ERP-Einführung wirklich kostet →
Häufige Fragen zur ERP- und CRM-Beratung in Bremen und Niedersachsen.
Sind Sie wirklich anbieterneutral, und woran merke ich das?
An drei Dingen, die Sie nachprüfen können. Ich bekomme keine Provision von Herstellern oder Systemhäusern. Ich verkaufe keine Lizenzen. Und ich implementiere nicht, also verdiene ich auch nicht an den Beratertagen, die nach Ihrer Entscheidung anfallen. Wenn Sie eine Nebentätigkeit von mir sehen, die Ihnen komisch vorkommt, fragen Sie mich im Erstgespräch danach. Ich lege sie ohnehin von selbst offen.
Gibt es den Digitalbonus in Niedersachsen 2026 noch?
Nein, und zwar seit einer Weile nicht mehr. Die reguläre Variante nimmt seit Anfang 2022 keine Anträge mehr an, die Fassung „innovativ“ ist zum Jahreswechsel 2025 ausgelaufen. Ein Nachfolgeprogramm hat die NBank bis September 2026 nicht veröffentlicht. Rechnen Sie in Ihrer Kalkulation also nicht damit, auch wenn Ihnen jemand etwas anderes in Aussicht stellt.
Wird ERP- oder CRM-Beratung in Bremen gefördert?
Sitzt Ihr Unternehmen im Land Bremen, kommt die Beratungsförderung Digitalisierung und Arbeit 4.0 in Frage, mit bis zu 50 Prozent der externen Kosten und höchstens 5.000 Euro je Projekt. Bundesweit gibt es zusätzlich die BAFA-Beratungsförderung. Wichtiger als beide Programme ist die Reihenfolge: erst den Antrag stellen, dann beauftragen. Umgekehrt ist das Geld weg.
Was kostet das, und wie rechnen Sie ab?
Das Erstgespräch kostet nichts, dauert etwa dreißig Minuten und endet mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn die lautet, dass Sie mich nicht brauchen. Der Reality Check ist ein Pauschalhonorar von 6.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer: drei Tage, davon zwei bei Ihnen im Haus, danach ein Lagebericht mit Handlungsempfehlung. Alles Weitere rechne ich mit 2.000 Euro je Tag ab. Reisekosten weise ich getrennt aus.
Kommen Sie auch nach Bremerhaven, Oldenburg, Hannover oder Hamburg, und was kostet die Anfahrt?
Ja, alle vier liegen im normalen Arbeitsradius. Bremerhaven ist eine knappe Stunde über die A27, Oldenburg und Hamburg sind Tagesreisen ohne Übernachtung, Hannover in der Regel auch. Reisekosten weise ich getrennt aus und rechne keine Anfahrtszeit als Beratungszeit ab. Weiter entfernte Mandate nehme ich ebenfalls an, dann ändert sich nur die Reisekostenzeile, nicht das Honorar.
Was machen Sie ausdrücklich nicht?
Keine Konfiguration, kein Customizing, keine Entwicklung, keine Endanwender-Schulung. Keine Lizenzen, keine Provision. Ich ersetze auch kein Systemhaus und treffe Ihre Entscheidung nicht an Ihrer Stelle. Ich lege die Grundlage vor, sage Ihnen, wofür ich mich entscheiden würde, und sorge dafür, dass auf Ihrer Seite klar ist, was vereinbart wurde. Unterschreiben tun Sie.
Weitere Fragen und Antworten: zur FAQ-Seite →
Bevor wir sprechen.
ERP-Auswahl ohne Demo-Marathon: So geht anbieterneutral
Wie Sie die Reihenfolge umdrehen: erst die Anforderungen, dann die Demos.
ERP-Angebot prüfen: vier Zeilen, die später Geld kosten
Worauf Sie im Angebot schauen, bevor Sie unterschreiben.
Was kostet eine ERP-Einführung im Mittelstand wirklich?
Die vier Budgetblöcke, und warum das Angebot nur einer davon ist. Dazu der Kostenrechner über fünf Jahre.
Lastenheft-Vorlage ERP: zum Ausfüllen, nicht zum Abheften
64 Seiten in Word und PDF, kostenlos. Damit die Angebote auf dieselben Zeilen antworten.
Ein Anruf aus der Region
ist keine große Sache.
Schildern Sie mir kurz, worum es geht. Wenn ich nicht der Richtige bin, sage ich Ihnen das im Erstgespräch. Und meistens weiß ich, wer es dann ist.