Bevor KI etwas bringt, muss die Basis stimmen.
Jeder verspricht Ihnen gerade KI. Ich sage Ihnen, ob Ihre Daten und Prozesse das überhaupt hergeben — und was zuerst passieren muss.
Ich verkaufe kein Tool, keine Plattform und kein Pilotprojekt. Wenn die Antwort „noch nicht" lautet, bekommen Sie die Antwort „noch nicht".
Warum die Frage plötzlich dringend wird.
Der Lieferantenfragebogen hat einen KI-Abschnitt.
Ein A-Kunde fragt nach Digitalisierungs- und KI-Einsatz, mit Frist. Und Sie wissen nicht, was Sie ehrlich hineinschreiben sollen.
Zwei Mitbewerber werben mit „KI-gestützt".
Die Frage ist nicht, ob die weiter sind. Die Frage ist, was davon Substanz hat und was Prospekt ist.
Jemand im Haus drängt, jemand bremst.
Beide haben Argumente. Was fehlt, ist eine Grundlage, auf der man das entscheiden kann.
Ihnen wurde ein Pilotprojekt angeboten.
Bevor Sie fünfstellig investieren: Prüfen Sie, ob die Voraussetzungen dafür überhaupt vorliegen.
Vier Fragen, die vor jedem Tool kommen.
Belastbare Daten
Sind Ihre Stamm- und Transaktionsdaten in einem Zustand, auf dem etwas aufsetzen kann? Das ist die Frage, an der die meisten Vorhaben scheitern — lange bevor jemand ein Modell auswählt.
Saubere Prozesse
Gibt es definierte Abläufe, oder läuft vieles über Erfahrung und Zuruf? KI auf chaotische Prozesse zu setzen, automatisiert nur das Chaos.
Klare Verantwortung
Wer entscheidet, wer setzt um, wer kontrolliert die Ergebnisse? Ein System, dem niemand zugeordnet ist, wird nicht benutzt.
Datenschutz und Rechtsrahmen
Welche Daten dürfen überhaupt verarbeitet werden, unter welchen Bedingungen, mit welcher Dokumentationspflicht?
Eine Antwort, die Sie Ihrem Kunden schreiben können.
Am Ende steht kein Foliensatz über die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Am Ende steht eine nüchterne Einschätzung, wo Ihr Betrieb in den vier Punkten tatsächlich steht — und eine Reihenfolge, was zuerst zu tun ist.
Häufig ist das Ergebnis keine KI-Roadmap, sondern eine Hausaufgabenliste. Das ist die unbequemere Antwort und meistens die richtige. Sechs Monate Umweg vermieden sind mehr wert als ein Pilotprojekt, das nach einem Jahr beerdigt wird.
Und wenn die Voraussetzungen vorliegen, sage ich Ihnen das genauso deutlich — samt der Stelle, an der ein erster abgegrenzter Anwendungsfall den größten Hebel hätte.
Ein Mandat, anonymisiert.
„Was bringt uns KI?" — eine ehrliche Antwort.
Geschäftsführung unter Druck, „etwas mit KI" zu machen. Reality Check vor Ort: Datenlage, Prozessreife, Verantwortlichkeiten, Datenschutz. Das Ergebnis war nicht eine KI-Roadmap, sondern eine Hausaufgabenliste — die zuerst zu erledigen ist.
Ergebnis: Sechs Monate Umweg vermieden. Erst die Daten in Ordnung bringen, dann über KI reden.
Namen, Branchendetails und Kennzahlen wurden verfremdet. Weitere Mandate ansehen →
Was ich nicht mache.
Ich bestimme den Standort und die Reihenfolge. Bauen und betreiben tun andere.
- − Kein Tool-Verkauf. Ich vertrete keine Plattform, keinen Anbieter und bekomme von keinem eine Provision.
- − Keine Modellentwicklung. Umsetzung, Training und Betrieb übernehmen Spezialisten oder Ihre IT.
- − Kein Angstverkauf. Wenn KI für Ihren Betrieb gerade nicht dran ist, sage ich Ihnen das — auch wenn es mich ein Mandat kostet.
Bevor wir sprechen.
Erste KI-Projekte im Mittelstand: Finden Sie die Lücke, bevor Sie ein Tool kaufen
Wie ein erstes Vorhaben aussieht, das sich rechnet — und woran die meisten scheitern.
Wenn Bernd geht: Das Risiko, das auf keiner Liste steht
Wissen in Köpfen ist der häufigste Grund, warum Daten nicht taugen.
Die ehrliche Antwort kostet drei Tage.
Die falsche kostet ein Jahr.
Schildern Sie mir Ihre Lage. Im Erstgespräch sage ich Ihnen, ob eine Standortbestimmung bei Ihnen überhaupt nötig ist.